Makro-Fotografie: Objektive in Retrostellung

Gestaltung
Da bei Makroaufnahmen generell die Schärfentiefe sehr gering ist, muss stark abgeblendet werden. Somit ist die benötigte Belichtungszeit natürlich hoch und ein Stativ unerlässlich.
Durch die notwendige kleine Blendenöffnung und den Verlust der automatischen Springblende fällt das Sucherbild sehr dunkel aus. Um nun das Bild im Sucher etwas heller und das Scharfstellen etwas leichter zu gestalten, stelle ich das Objektiv zunächst auf die größtmögliche Blendenöffnung (kleine Blendenzahl). Erst wenn das Motiv fokussiert ist, stelle ich die Blende auf den gewünschten Wert ein.

Um Verwacklungen beim Auslösen zu vermeiden sollte man einen Fernauslöser benutzen oder – so wie ich – den 2-Sek-Selbstauslöser der Kamera.

Ich denke, das unten stehende Bild einer Mohnblüte kann sich durchaus sehen lassen und ist gerade für den Einstieg eine zugegebenermaßen umständlichere aber kostengünsige Alternative zu teuren Makro-Objektiven.

Mohnblüte


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