Linkbündel der Woche

Der allgemeine Trend, Links immer öfter lediglich via Twitter auszutauschen, macht sich auch hier im Blog deutlich bemerkbar. Dem möchte ich ab sofort etwas entgegenwirken und wöchentlich die interessantesten Fundstücke hier vorstellen.

Links “mal eben schnell” über Twitter zu posten ist eben doch schneller und leichter, als für interessant befundene Neuigkeiten einen – mehr oder weniger – umfangreichen Text ins Weblog zu stellen. Damit diese Links nicht im allgemeinen Twitter-Rauschen untergehen bzw. auch die Leser dieses Blogs etwas davon haben, werde ich zukünftig an dieser Stelle die interessantesten Netz-News hier kurz zusammenfassen. Natürlich kannst du mir auch gern trotzdem bei Twitter folgen ;o)



FotoTV Abo zu gewinnen

FotoTV.de bietet jede Menge Video-Workshops für Fotointeressierte. Eine Auswahl davon wird auch im Rahmen der kostenlosen Registrierung angeboten.

Beim Abschluss eines kostenpflichtigen FotoTV-Abos steht dann die komplette Auswahl von derzeit ca. 400 Tutorials, Interviews und vielem mehr zur Verfügung.

Auf lens-flare.de gibt es noch bis zum 5. Mai die Möglichkeit, ein solches Abo zu gewinnen. Beantwortet werden muss dort lediglich die Frage, wieviele Filme neuangemeldeten Usern kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Also: mitmachen lohnt sich!

Fotografie: Objekte mit nur einer Lichtquelle beleuchten

Nicht immer benötigt man eine umfangreiche Studioausrüstung um Motiv ansprechend zu beleuchten. Manchmal reicht sogar eine einzige LED-Lampe und ein paar weiße Styropor-Platten um ein Objekt im richtigen Licht erscheinen zu lassen.

Beim Durchführen eines längst fälligen Backups auf eine USB-Festplatte ist mir die Idee zum obenstehenden Foto gekommen. Nachdem ich hier schon einmal über die Beleuchtung mit einer Taschenlampe berichtete, wollte ich auch hier auf den Einsatz externer Blitze verzichten und stattdessen nur eine LED-Leuchte verwenden.

Ausrüstung
Neben der Kamera verwendete ich für das Foto die folgende Ausrüstung

  • Beleuchtung – Arbeitsleuchte – Schreibtischlampe o.ä.
    Ich verwendete hier eine LED-Leuchte mit mehreren LEDs.
  • Reflektoren – weiße Styropor-Platten
    Diese Platten sind in jedem Baumarkt für ein paar Cent zu bekommen und eignen sich hervorragend zum Aufhellen.
  • Hintergrund
    Als Hintergrund verwendete ich einen schwarzen Bastel-Karton (DIN A3)
  • Stativ
    Da es bei dieser geringen Beleuchtung zu langen Belichtungszeiten kommt, ist ein Stativ unbedingt erforderlich.

Grundaufbau
Ich platzierte meine USB-Disk auf einen Tisch und versorgte sie mit Strom (für die grüne Status-Lampe). Meine Lichtquelle positionierte ich rechts von der Disk. Um das Licht weicher zu machen kam ein Styropor-Reflektor zum Einsatz. Der Raum wurde ansonsten komplett abgedunkelt.

Erstes Foto

Da die Kamera wegen der spärlichen Beleuchtung beim korrekten Fokussieren Probleme bekommen könnte, verwendete ich den manuellen Fokus und stellte – vor dem Abdunkeln des Raumes – von Hand scharf. Auch Blende und Verschlusszeit stellte ich manuell ein. Für mein Setup war das F13 bei 3,2 Sek (ISO 100).

Um Verwacklungen beim Auslösen zu vermeiden, sollte die auf dem Stativ befestigte Kamera per Fern- oder Selbstauslöser betätigt werden.

Finetuning
Das erste Foto war schon ganz gut, also ging ich ans Finetuning. Um mehr Licht auf der linken Seite zu bekommen musste ein Reflektor auf diese Seite. Dadurch bekam ich das nachfolgende Ergebnis.

Schon besser. Jedoch fehlte mir hier noch etwas Helligkeit von vorn. Ein dritter Reflektor – links vor der Disk – sollte auch dieses Problem beheben. Fertig!

Hier nochmal der komplette Aufbau:

Kostenlose Videos für Photoshop CS4

Galileo Design hat 5 Videolektionen für Photoshop CS4 ins Netz gestellt. Sie können ab sofort kostenlos auf der Anbieterwebseite angeschaut werden.

Die veröffentlichten Flash-Videos behandeln die Themen Histogramm, Tonwertkorrektur, Gradationskurven, digitale Fotoretusche und das Erstellen von Panoramen und sind Teil der DVD »Adobe Photoshop CS4 – Die Grundlagen« (Amazon). Die Lektionen mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 29 Minuten können auf der Website von Galieo Design kostenlos angeschaut werden.

Projekt 365 – Die ersten Erfahrungen

Wie hier schon berichtet, startete ich im Januar mein Projekt 365, bei dem jeden Tag ein Foto entstehen soll. Dieses Projekt ist nun inzwischen ein paar Tage alt und die Fotos aus diesem Zeitraum sind online. Zeit also für einen kurzen Bericht über die Erfahrungen und die Bilder, die ich bisher sammeln konnte.

WassertropfenOrdnungshelferUSB-DiskOrchideeGegenlichtNotebookBig Applebunte VielfaltUmschlungenMeine KatzeTeeglasFrostigMeine Tastatur und ich...WaschmaschineLightLicht & SchattenCappuccinoPastaGlobusGlückskleeGeburtstagszugDie AufforderungVollmond

Die tägliche Motivsuche und der – meist abendliche – Upload sind inzwischen feste Bestandteile meines Tagesablaufs geworden. Nun stehe ich zwar immernoch am Anfang des Projektes, aber einige Punkte haben sich bisher schon herausgestellt:

Objektiv
Als neue Lieblingslinse für die täglichen Fotos hat sich mein 50mm f/1,7 Objektiv entpuppt. Fast alle Fotos sind bisher mit diesem Objektiv entstanden. Diese Festbrennweite bietet für mich gleich mehrere Vorteile:

  • Leicht und Klein – Die Kamera ist mit diesem Objektiv leichter und lässt sich somit im täglichen Einsatz besser transportieren.
  • Lichtstark – Die mit f/1,7 recht große Anfangsblende bietet mir genug Spielraum, um auch in schlecht beleuchteten Umgebungen ohne Blitz fotografieren zu können.
  • Kostengünstig – Festbrennweiten sind in der Regel kostengünstiger als Zoom-Objektive und haben eine gute Abbildungsqualität.

Nachbearbeitung
Um den Fokus hauptsächlich auf die Fotografie zu legen habe ich mich dafür entschieden, alle Fotos des Projekts lediglich in Lightroom zu “entwickeln”. Die nachträgliche Bearbeitung aller Bilder reduziert sich hier auf leichte Farb- und Kontrastkorrekturen. Jede Aufnahme in Photoshop aufwändig nachzubearbeiten, würde absolut den zeitlichen Rahmen sprengen und könnte ich auf Dauer auch nicht durchhalten.

Feedback
Ich bin positiv überrascht, dass ich gleich von Anfang an so viele Kommentare zu den Bildern erhalten habe. Zu sehen, dass ich die Fotos nicht ausschließlich für mich allein mache, ist wirklich viel wert. Danke dafür!

Natürlich freue ich mich auch weiterhin über konstruktive Kritik als Kommentar zu den jeweiligen Fotos.
Wenn du Lust hast, schau dich doch mal im Projekt 365 um – hier gehts lang »
;)

5+ nützliche Firefox Erweiterungen für Fotografen

Nützliche Plugins für Firefox gibt es ja viele. Ich möchte heute 5 dieser Browser Erweiterungen vorstellen, die vor allem für Fotografen und Fotobegeisterte interessant sein könnten.

Cooliris (ehemals PicLens)
Dieses hier bereits näher vorgestellte AddOn stellt Fotos geeigneter Websites sehr ansprechend im Vollbildmodus als 3D-Galerie dar.
zum Download

Fotofox
Die Erweiterung Fotofox ist ein Tool für den Foto-Upload zu verschiedenen Foto-Sites. Unterstützt werden derzeit (neben einigen anderen) beispielsweise Flickr, Kodak EasyShare Gallery und SmugMug.
Fotofox Download

ExifViewer
Mit dem ExifViewer lassen sich die Exif Informationen (sofern vorhanden) einzelner Fotos auf einer Website anzeigen. Das Tool lässt sich aber auch auf lokal gespeicherte Bilder anwenden.
ExifViewer Download

Better Flickr
Diese Extension ist eine Zusammenstellung verschiedener nützlicher Scripts, die das Arbeiten mit Flickr deutlich aufwerten. So wird z. B. das Eingabefeld für Kommentare um Funktionen ergänzt, Bildausschnitte können vergrößert werden und ein Menü für das Auswählen aller verfügbaren Bildgrößen wird hinzugefügt.
zur Downloadseite

FireFTP
Das FTP-Tool meiner Wahl. Für alle Fotografen, die ihre Fotos bei Bildagenturen wie beispielsweise Fotolia oder PantherMedia anbieten, ist FireFTP perfekt dazu geeignet die Bilder via FTP-Upload an die Agenturen zu übertragen.
FireFTP Download

Als kleine Zugabe für alle bloggenden Fotografen möchte ich noch ScribFire erwähnen. Mit diesem Tool lassen sich neue Blogeinträge schnell und einfach aus Firefox heraus erstellen.

Welche Browser-Erweiterungen nutzt du bzw. welche würdest du empfehlen?

Photoshop-Tutorial: Himmel aufpeppen

In der heutigen kleinen Photoshop Anleitung möchte ich zeigen, wie dem Himmel auf Fotos mehr Zeichnung, Kontrast und Dynamik verliehen werden kann. Und das mit nur einer einzigen Einstellungsebene.

Himmel

Um die Anleitung besser nachzuvollziehen, kannst du das im Tutorial verwendete Foto hier herunterladen. Öffne das Bild in Photoshop und los gehts:

Schritt 1 – Einstellungsebene hinzufügen
Wir fügen unserem Bild eine Einstellungsebene “Schwarzweiß…” hinzu. Dazu wählen wir im Menü “Ebene / Neue Einstellungsebene / Schwarzweiß…“. Im folgenden Dialog geben wir unserer Einstellungsebene den Namen Himmel.

Neue Ebene

Unser Bild wird nun in Graustufen dargestellt. Ist dies nicht der Fall, setzen wir das Häkchen bei Vorschau.
Jetzt können ruhig mal alle Vorgaben ausprobiert werden um deren Wirkung auf das Bild zu sehen. Wichtig ist, hierbei nur den Himmel zu beurteilen. Denn unser Ziel ist es einen Himmel mit mehr Zeichnung zu erhalten. Für unser Beispiel habe ich als Vorgabe Rotfilter gewählt.

himmel schritt 01

Wenn wir unsere Auswahl getroffen haben bestätigen wir den Dialog mit OK.

Schritt 2 – Füllmethode der Ebene einstellen
Da unser Endergebnis ein farbiges Bild sein soll, ändern wir nun die Füllmethode unserer Einstellungsebene Himmel auf “Weiches Licht“.

Füllmethode ändern

Schritt 3 – Ebenenmaske anwenden
Da wir die Einstellungsebene lediglich auf den Himmel und nicht auf den unteren Teil des Bildes anwenden wollen, fügen wir nun unserer Ebene Himmel eine Verlaufsmaske hinzu. Dazu verwenden wir das Verlaufswerkzeug und ziehen, wie im Bild gezeigt, den Verlauf von A nach B. Der Bereich in der Ebenenmaske, der nun schwarz ist, blendet unsere Einstellungsebene aus. So wirkt sich die Ebene Himmel nur auf den oberen Teil unseres Bildes aus.

Ebenenmaske

Fertig!

Das Ergebnis

Um einen Vorher-Nachher-Vergleich zu haben, kann man die Ebene Himmel aus- und einblenden. So werden die gemachten Veränderungen am Bild besser sichtbar.

Wie immer sind Anregungen und Kritik als Kommentare willkommen.
Viel Spaß beim Nachmachen.

Projekt 365 – Ein Foto pro Tag

Um meinen fotografischen Horizont etwas zu erweitern habe ich mir die Aufgabe gestellt, ein Jahr lang jeden Tag ein Foto zu machen und es – nach Möglichkeit noch am selben Tag – zu veröffentlichen. Am vergangenen Sonntag startete ich nun mit diesem »Projekt365«.

projekt365

Bei diesem Foto-Projekt geht es nicht um die Fotos die ich – natürlich auch weiterhin – in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen in der Pixelgalerie oder bei Flickr veröffentliche. Auch geht es nicht darum, unbedingt 365 supertolle Fotografien zu zaubern. Es geht eher darum, Alltagssituationen einzufangen bzw. Geschehnisse und Emotionen eines Tages in einem einzigen Foto festzuhalten. Ob und wie mir das gelingt, werden wir sehen ;)

Warum jeden Tag ein Foto?
Jeden Tag ein Foto zu machen wird auf Dauer sicher nicht leicht, dessen bin ich mir bewusst. Allerdings verspreche ich mir hier auch einen großen Lerneffekt. Täglich auf Motivsuche zu gehen wird mir helfen, Lichtsituationen und Bildaufbau besser einschätzen zu können. Alles in allem erhoffe ich mir eine Menge neuer Erfahrungen.
Ich werde also so oft wie möglich meine Kamera dabei haben und auch die von Martin Gommel angesprochenen Brotkrümel & krummen Nasen fotografieren. Vielleicht wird auch mal das ein oder andere mit dem Handy geschossene Bild dabei sein – Hauptsache jeden Tag ein Foto!

Warum öffentlich?
Dieses Projekt öffentlich zu machen hat mehrere Gründe. Zu allererst hilft es ungemein dabei, mich zu disziplinieren. Nach dieser Ankündigung hier wäre es schon sehr peinlich, bereits im Februar zu schwächeln ;)
Desweiteren helfen vielleicht meine bei diesem Projekt gemachten Erfahrungen auch anderen weiter oder ermutigen sie sogar, ebenfalls ein solches Projekt zu starten.

Warum nicht in der Pixelgalerie?
Ich möchte weder die Pixelgalerie noch meinen Flickr-Account mit diesen Fotos “zumüllen”. Mit der eigenständigen Lösung unter http://mike.haufes.net/projekt365 muss ich mir nicht zu viele Gedanken vor dem veröffentlichen machen. Besonders gelungene Fotos werden natürlich parallel auch in den gewohnten Quellen zu finden sein.
Als Plattform habe ich übrigens die Fotoblog-Software Pixelpost gewählt, die für dieses Vorhaben alles bietet, was ich brauche und sich zudem prima erweitern lässt.

Ich werde ab und an hier im Weblog über meine Fortschritte beim Projekt365 berichten.
Wie ist es bei dir? Hast du ein ähnliches Projekt am Start? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Website zum Projekt365 jetzt besuchen »

Twitter-Verzeichnis für Fotografen

Der Mikro-Blogging-Dienst Twitter ist ein Tool für schnelle Kommunikation und Vernetzung. Das haben natürlich auch schon viele kommunikative Fotografen und Fotografiebegeisterte entdeckt.

Twitterverzeichnis

Olaf Bathke ist gerade dabei in seinem Blog ein Twitterverzeichnis für Fotografen zu erstellen. Das möchte ich natürlich gern unterstützen.

Wenn du also ein Fotograf bist und einen Twitter-Account besitzt, bist du eingeladen, dich in das Verzeichnis einzutragen. Bis jetzt umfasst die Liste bereits über 80 Einträge. Natürlich kannst (und solltest) du das Verzeichnis auch dazu nutzen neue Kontakte zu knüpfen und “followen”, wem du folgen möchtest.

Ich twittere übrigens hier: twitter.com/pixelgalerie

Weihnachtsgeschenk: kostenlose Software für Fotoshows

Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür. Wer gern Festtagsgrüße in Form von Fotos oder Grußkarten per E-Mail verschickt, wird sich über das kostenlose Programm zum Erstellen von Slideshows sicher freuen.

SeeYa! 2

Ashampoo verschenkt ab sofort die Vollversion von SeeYa! 2. Mit dem ursprünglich rund 20 Euro teuren Programm lassen sich Foto-Slideshows anlegen, mit gesprochenen Kommentaren versehen und als E-Mail verschicken.

Für all diejenigen, die vergessen haben einige Weihnachtskarten zu schreiben, kommt dieses Angebot vielleicht wie gerufen ;o)

Zur Website des Anbieters »

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